Weihnachten. Beim Besuch meiner Familie fiel auf, daß das wichtigste für das heilige Fest fehlte: Klopapier. Also dackele ich am Heiligabend noch kurz vor Kassenschluß in den lokalen Diskounter "Penny". Schnell hab' ich es gefunden - das Klopapier in der Hand - zur Kasse - ich muß lachen. Der Name des Produktes lautet "Happy End". Da hatte ein Marketier doch mal richtig Humor.
Zurück am Rechner habe ich mal etwas weiter recherchiert und finde heraus, daß es unendlich viele Ergüsse im Netz über dieses Produkt gibt:
Ein sog. DJ Scheiße schreibt eine recht interessante philosophische Abhandlung über die Namensgebung von Klopapier und Küchentücher. Er beanstandet u.a. daß die Bezeichnung "Danke" für Klopapier total unangebracht ist.
Unangebracht findet auch die politisch etwas links stehende Michaela Eichwald und ihre Mitblogger, daß Klopapier bei Aldi "Kokett" und bei Lidl "Spagat" heißen
Doch viel wichtiger als die Namensgebung sind bei diesem Produkt die Einsatzmöglichkeiten. In einem Beitrag von Matthias Wagner über Huren auf der Reeperbahn wird sogar empohlen, immer eine Großpackung von dem beliebten Klopapier beim nächtlichen Spaziergang durch die Hamburger Sehenswürdigkeite dabei zu haben.
Interessant auch die Webseiten von beautyjunkies.inbeauty.de . Hier beschäftigt man sich mit dem Happy End-Klopapier mit einem ausführlichen Testbericht. "Fazit: Ein super verträgliches Toilettenpapier mit akzeptablen Incis". Für den weniger gebildeten Leser: bei Incis handelt es sich nicht um türkische Schönheiten, sondern um die Interntionale Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe.
Bei der weiteren Web-Recherche stellt sich immer mehr heraus, daß es richtige Experten zum Thema Klopapier gibt. Vorbildlich ist hier beispielsweise Kackblog.net (Ich kacke, also bin ich). Auch hier gibt es wieder einen interessanten Testbericht, wo man einiges lernen kann, z.B. "Ein gutes Toilettenpapier muß meiner Meinung nach auch diesen „artfremden“ Belastungen standhalten und darf dabei weder reißen noch fusseln. …"
Auch gesundheitliche Risiken beim Hinternabputzen werden von der Blog-Gemeinde nicht ignoriert. So macht sich beispielsweise Silvar23 über Sinn und Unsinn von feuchtem Klopapier Gedanken - Zitat: "Feuchtes Klopapier zur dauerhaften Analhygiene fördert Ekzembildung".
Insgesamt scheint "Happy End" ein sehr populäres Produkt zu sein. So wurde beispielsweise in der Chatcity im Jahre 2002 eine Abstimmung zum Klopapier des Jahres durchgeführt. Leider haben bei der Wahl nur 4 Personen teilgenommen - aber immerhin hat "Happy End" 25 % der Stimmmen erhalten.
Nun habe ich aber genug über Klopapier gesurft. Wer möchte kann ja sein Wissen in den Kommentaren hinzufügen.
Sonntag, 28. Dezember 2008
Sonntag, 7. Dezember 2008
Bildnis
Sah mein Eben innerhalb
des trüben Flusses Glanzes,
doch sah ich mich,
so war es wahr.
Beweiß es - Diletant.
des trüben Flusses Glanzes,
doch sah ich mich,
so war es wahr.
Beweiß es - Diletant.
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Playboy im Flieger
Ach was waren das noch für Zeiten, als wir im frühen Teenie-Alter auf verschlungenen Wegen an im Sinne des Wortes abgewichste sog. Herrenmagazine gekommen sind. Diese wurden dann kicherend auf der Rückbank des Schulbusses herumgereicht.
Daß diese Zeiten für immer vorbei sind, wurde mir diese Woche auf einem Flug mit der Air-Berlin bewußt. Beim Betreten des Flugzeugs wurde ganz selbstverständliche neben Spiegel, Focus, Stern und Gala auch der Playboy gereicht. Ich bin ehrlich - ich habe mich nicht getraut zuzugreifen - ganz im Gegensatz zu meinen Sitznachbarn. Dieser hat den Flug dafür genutzt in aller Ausführlichkeit die weiblichen Formen zu betrachten - und ich natürlich mit. Selbst das demonstrative Wenden der Zeitschrift zum Betrachten der Großformate wurde von Mitpassagieren und Stewardessen entweder nicht wahrgenommen oder ignoriert. Modern Times!
Daß diese Zeiten für immer vorbei sind, wurde mir diese Woche auf einem Flug mit der Air-Berlin bewußt. Beim Betreten des Flugzeugs wurde ganz selbstverständliche neben Spiegel, Focus, Stern und Gala auch der Playboy gereicht. Ich bin ehrlich - ich habe mich nicht getraut zuzugreifen - ganz im Gegensatz zu meinen Sitznachbarn. Dieser hat den Flug dafür genutzt in aller Ausführlichkeit die weiblichen Formen zu betrachten - und ich natürlich mit. Selbst das demonstrative Wenden der Zeitschrift zum Betrachten der Großformate wurde von Mitpassagieren und Stewardessen entweder nicht wahrgenommen oder ignoriert. Modern Times!
Sonntag, 5. Oktober 2008
Zahlen mit mit Kreditkarte ohne Unterschrift?
Das Prinzip der Kreditkarte ist eigentlich ganz logisch. Beim Bezahlen unterschreibt man einen "Schuldschein", sprich den Kreditkartenbeleg. Dieser Beleg mit dieser Originalunterschrift geht dann an die Kreditkartengesellschaft, eine Kopie an den Zahlenden und eine an den Händler. Sollten Zweifel über die Rechtmäßigkeit einer Belastung entstehen, so kann die Kreditkartengesellschaft jederzeit auf den Beleg mit der Original-Unterschrift vorweisen.
Denkt man! Bei kanadischen Taxifahrern wird Ihr dies nicht gelingen. Dort nutzt man besonders kundenfreundlichen Zahlungsformulare. Der Beleg mit der Originalunterschrift wird dort dem Kunden ausgehändigt und die Kopien verbleiben bei der Kredikartengesellschaft. Provoziert das nicht einen Rechtsstreit?
Denkt man! Bei kanadischen Taxifahrern wird Ihr dies nicht gelingen. Dort nutzt man besonders kundenfreundlichen Zahlungsformulare. Der Beleg mit der Originalunterschrift wird dort dem Kunden ausgehändigt und die Kopien verbleiben bei der Kredikartengesellschaft. Provoziert das nicht einen Rechtsstreit?
Sonntag, 21. September 2008
MENSCHEN GEMEINSAM
Alles senden, alle empfangen - der
Äther ist leer. Der Knoten an der
Schlinge hält sie an der Leine. Fühlen
und Wissen gespeichert, gelebt, vergiß
die Flucht, niemals Ekstase und laß es
gescheh'n,
denn Nichtstun berauscht.
Äther ist leer. Der Knoten an der
Schlinge hält sie an der Leine. Fühlen
und Wissen gespeichert, gelebt, vergiß
die Flucht, niemals Ekstase und laß es
gescheh'n,
denn Nichtstun berauscht.
Samstag, 6. September 2008
eMail für Beamte
Man kann sich kaum noch erinnern, wie die Arbeit früher war - ohne PC, ohne eMail, ohne Internet. Eine wichtige Aufgabe in jeder Organisation war damals die POSTEINGANGSBEARBEITUNG. Eingehende Briefe wurden geöffnet (sofern, kein "persönlich" oder "vertraulich" vermerkt war), der Zweck des Schreibens wurde kurz analysiert und dann mit der HAUSPOST an den ZUSTÄNDIGEN SACHBEARBEITER verteilt. In einigen mittelständischen Unternehmen war dieser Vorgang von so großer Bedeutung, daß sogar die Geschäftsführung und das Mittelmanagement hierbei zugange war. Ich meine, ich hätte dies mal vor langer Zeit über HARIBO gelesen.
Alles in allem ein Geschäftsprozeß der über 100 Jahre eine gewisse Berechtigung hatte, aber im Zeitalter der elekronischen Medien ausgestorben ist - denkt man.
Falsch gedacht. Kreative Köpfe in unserem Lande, haben es geschafft, diesen Vorgang in das neuen Zeitalter zu retten. So gehört von einer befreundeteten Finanzbeamtin aus dem Badischen. Auch hier wurde jetzt die eMai-Erreichbarkeit eingeführt - allerdings über Umwege. Zwar hat nun jeder Finanzbeamte eine eigene eMail-Adresse, aber alle eMails von draußen landen zu allerst bei einer zentralen Adresse: der POSTEINGANGSBEARBEITUNG. Dort werden sie gelesen, analysiert und an den ZUSTÄNDIGEN SACHBEARBEITER weiterverteilt. Noch Fragen? Ja ich habe da noch eine: was passiert, wenn auf der eMail der Vermerk "vertraulich" angebracht ist?
Alles in allem ein Geschäftsprozeß der über 100 Jahre eine gewisse Berechtigung hatte, aber im Zeitalter der elekronischen Medien ausgestorben ist - denkt man.
Falsch gedacht. Kreative Köpfe in unserem Lande, haben es geschafft, diesen Vorgang in das neuen Zeitalter zu retten. So gehört von einer befreundeteten Finanzbeamtin aus dem Badischen. Auch hier wurde jetzt die eMai-Erreichbarkeit eingeführt - allerdings über Umwege. Zwar hat nun jeder Finanzbeamte eine eigene eMail-Adresse, aber alle eMails von draußen landen zu allerst bei einer zentralen Adresse: der POSTEINGANGSBEARBEITUNG. Dort werden sie gelesen, analysiert und an den ZUSTÄNDIGEN SACHBEARBEITER weiterverteilt. Noch Fragen? Ja ich habe da noch eine: was passiert, wenn auf der eMail der Vermerk "vertraulich" angebracht ist?
Mittwoch, 6. August 2008
Telefonsex aus dem Büro - völlig unauffällig
Es ist mal wieder an der Zeit einen wirklich nützlichen Tipp für den Alltag anzubringen.
Ärgerst Du Dich auch, daß in Deiner Company die 0900er-Nummern gesperrt sind oder bekommst Du regelmäßig von Deiner Sekretärin den Ausdruck Deiner Telefonate mit einem süffisanten Lächeln überreicht. Hier der Tipp: es gibt eine Lücke in der deutschen Mehrwerttelefonie: Call-By-Call oder für den Laien: die Vorwahl 010xy.
Was normalerweise dazu dient, sich den billigsten Anbieter für sein Telefonat auszusuchen kann man auch nutzen um teuren Telefonsex auf Firmenkosten zu haben.
Beispiel: http://www.telefonsex.de/telefonsex/ohne_0900/.
Ich wünsche viel Telefonspaß bei einer unverfänglicher Nummer.
Ärgerst Du Dich auch, daß in Deiner Company die 0900er-Nummern gesperrt sind oder bekommst Du regelmäßig von Deiner Sekretärin den Ausdruck Deiner Telefonate mit einem süffisanten Lächeln überreicht. Hier der Tipp: es gibt eine Lücke in der deutschen Mehrwerttelefonie: Call-By-Call oder für den Laien: die Vorwahl 010xy.
Was normalerweise dazu dient, sich den billigsten Anbieter für sein Telefonat auszusuchen kann man auch nutzen um teuren Telefonsex auf Firmenkosten zu haben.
Beispiel: http://www.telefonsex.de/telefonsex/ohne_0900/.
Ich wünsche viel Telefonspaß bei einer unverfänglicher Nummer.
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